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Kinder und Opern

Kein Interesse an klassischer Musik bei der Jugend?
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Klaus-Peter Schulenburg, Liebhaber der klassischen Musik und Chef des Ticketing-Unternehmens CTS Eventim meinte anlässlich eines Interviews am 17. 9. 2006 in der Welt am Sonntag dazu:

WamS: Sie hören gern - neben dem Klingeln in der Kasse - Beethoven, Schubert, Dvorák. Zählen Sie zu der aussterbenden Spezies der Klassikfans?

Schulenberg: Klassik ist kein Geschäft, Klassik ist ein Markt, der stark rückläufig ist. Kinder erhalten heute keine klassische Musikausbildung an der Schule, das ist eines der Kernprobleme, das Bildungsdefizit kommt hinzu. Leute, die sich mit Klassik beschäftigen um des Werkes willen, die sterben einfach weg. Dann gibt es noch die wenigen, die eine Netrebko hören wollen. Die gehen allerdings zu einem Live-Event, sie wollen einen Star sehen, sind aber nicht an klassischer Musik interessiert.

WamS: Ist das überall so?

Schulenberg: In China fängt Klassik gerade an zu boomen. Nirgendwo werden zurzeit so viele Steinway-Flügel verkauft wie in China.


Anläßlich der Gala ECHO DER STARS, der Preisverleihung des ECHO KLASSIK 2006 am 22. Oktober 2006 in der Philharmonie in München bemerkten zum selben Thema:

Die Moderatorin Maria Furtwängler, selbst Mutter zweier schulpflichtiger Kinder, stellte auf der Gala fest, dass 80% des Musikunterrichts an den Grundschulen ausfallen. Der Vorsitzende der Deutschen Phono-Akademie, Michael Haentjes, Veranstalter der Gala ECHO DER STARS, stellte für die Grundversorgung an Musik der Schüler die Sponsorengelder für die Gala in Aussicht, weil eben der meiste Musikunterricht an den Schulen ausfällt.


Kinder und Opern hat sich zum Ziel gesetzt, alles zu unternehmen, damit die Jugend wieder mehr Interesse an der klassischen Musik findet.



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