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Warten auf die Netrebko
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16 000 Menschen strömten gestern Abend zum Konzert auf den Königsplatz

MÜNCHEN - Die Diva war noch längst nicht in Sicht - da drängten die Massen heran. Menschen über Menschen strömten gestern abend schon wenig nach 18 Uhr aus der U-Bahn-Station Königsplatz und sammelten sich vor dem Absperrgitter. Goldene Abendkleider, wallende Sommergewänder und Cuts neben Jeans und T-Shirts und feierlich aufgemachten Jugendlichen und Kindern. Die Netrebko kommt - die schönste Stimme der Klassik, die derzeit gefeiertste Sopranistin der Welt, sie zog gestern abend bei ihrem Open-Air-Gastspiel mit dem Tenor Ramon Vargas 16000 Menschen aus allen Ecken Bayerns an die Isar.

Schüler
Schüler aus der Jenaer-Grundschule und der Hauptschule an der Wiesenfelser Straße
mit dem Medien-Unternehmer Rainer C. Klose

Sechs Monate lang freuten sich Georgine (60) und Gerhard Flemisch aus Günzburg auf den Auftritt der Anna Netrebko. "Wir haben uns die Tickets an Weihnachten gegenseitig geschenkt", erzählten sie. "So wunderschön ist sie - und die Stimme!", schwelgte die ebenfalls schöne Münchnerin Hanne Maasböl (43), die ihren Star im Januar in der Münchner Oper gehört und nicht wieder vergessen hat. Erregte Erwartung bei dem Münchner Hauptschüler Yasin Ünnü, 17 Jahre jung. "Ich spiele Klavier, ich singe Balladen, ich möchte endlich diese Stimme hören, von der alle reden", sagte er und blickte immer wieder rüber Richtung Bühne. Bloß nicht verpassen, wenn SIE kommt!


Verfolgen schon lang die Karriere der Diva:
Heidi Haenisch (58) und Tochter Sabine Hobelsberger (37)

Überhaupt, die Münchner Jugend - die Netrebko hat auch sie gepackt. Allein 36 Schüler aus der Jenaer-Grundschule und der Hauptschule an der Wiesenfelser Straße drängten gestern ins Konzert. Eingeladen von der Diva selbst, und zwar in den VIP-Bereich, nicht ganz hinten auf die billigen Plätze. Angestoßen hat den Konzert-Gang der Münchner Medien-Unternehmer und Opern-Fan Rainer Klose mit seiner Initiative "Kinder und Opern". "Solche Initial-Ereignisse bringen es", sagt er, "wenn junge Leute etwas Gutes gesehen haben, gehen sie immer wieder hin." Wie wahr.


Die Russin Elena Nasyrova aus UFA

Artikel erschienen am 18.7.2005 - Abendzeitung München

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